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Gasinstallation
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Eine Gasinstallation oder Gasanlage umfasst die Rohrleitungen, Armaturen und GasgerÀte, die Transport und Nutzung von Gas in einem GebÀude ermöglichen.

Bei leicht brennbaren Gasen wie Erdgas, Propan oder Butan werden verschiedene Sicherheitsarmaturen wie GasströmungswĂ€chter (GS), Thermische Absperreinrichtungen (TAE) und in SonderfĂ€llen RĂŒckschlagsicherung vorgesehen.

Auch die zugehörige Abgasanlage samt Kondensatablauf und Sicherstellung der Verbrennungsluftversorgung der GasgerĂ€te kann als Teil der Gasinstallation angesehen werden. Die Technische Regel fĂŒr Gas-Installationen (TRGI) umfasst alle Installationen zwischen der Hauptabsperreinrichtung bis zur AbfĂŒhrung der Abgase ins Freie.cite-ref-1[1]

Von der Stadt- und Erdgasinstallation zu unterscheiden sind FlĂŒssiggasinstallationen, die nicht in der TRGI, sondern in den Technische Regeln FlĂŒssiggas (TRF) geregelt sind.

Insbesondere in Fahrzeugen mit geschlossener Kabine ist die Installation eines Gasmelders ĂŒblich.

Den Übergang vom öffentlichen Versorgungsnetz zur privaten Gasinstallation stellt die Hauptabsperreinrichtung (HAE) dar. Diese dient dazu die Gasversorgung eines oder mehrerer HĂ€user abzusperren. Der Gas-Netzbetreiber (NB) kann die Installation eines Druckreglers und gegebenenfalls weiterer Gasarmaturen am Übergabepunkt vorsehen. Der Netzbetreiber legt auch den Einbauort der Gasmesseinrichtungen fest. Der GaszĂ€hler selber wird entweder vom Netzbetreiber oder vom Messstellenbetreiber (MSB) gestellt.

Erfolgt die Gasversorgung nicht ĂŒber eine Leitung, kann das Gas aus lokalen Quellen gewonnen werden:

‱ DruckbehĂ€ltern

‱ Gasflaschen, Kessel; mit oder ohne FlĂŒssigphase; mit sehr unterschiedlichen Betriebsdrucken,

‱ (fast) drucklosen BehĂ€ltern (etwa Tiefkalt-Kessel fĂŒr verflĂŒssigte Luftgase; Auffangblasen fĂŒr teure Gase wie Helium; Kolbenspritzen und Kunststoffbeutel im Labormaßstab); Gasometer
‱ Gaserzeugern

‱ (historisch:) Acetylen aus Karbid und Wasser
‱ Elektrolyse
‱ Biogasanlage

‱ Geologische Quellen

‱ Verrohrte Bohrung zu einem Erdgaslager oder zu einer ausgasenden abgedeckten MĂŒlldeponie

Contents

‱ Armaturen
‱ Literatur
‱ Weblinks
‱ Belege

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Brenngasinstallation in GebÀuden (Deutschland)

Siehe auch

:

Erdgasleitung

Hausanschluss

FĂŒr HausanschlĂŒsse gelten die DVGW-ArbeitsblĂ€tter G 459/I „Gas-HausanschlĂŒsse“ und G 459/II „Gas-Druckregelung mit EingangsdrĂŒcken bis 5 bar fĂŒr Gas-Installationen“.

Der Netzbetreiber kann vorsehen, dass fĂŒr den Netzanschluss ein abschließbarer Hausanschlussraum nach DIN 18012 (Mehrsparten-Hausanschluss) zur VerfĂŒgung steht.cite-ref-troisdorf-2-0[2] Manchmal wird dies auch nur fĂŒr MehrfamilienhĂ€user gefordert. In manchen FĂ€llen kann alternativ ein Übergabeschrank vorgesehen werden.cite-ref-redinet-3-0[3]

Leitungsmaterial

Innerhalb von GebÀuden:cite-ref-4[4]cite-ref-5[5]

‱ Stahlrohre mit VerbindungsstĂŒcken nach DIN EN 1092-1, -2 (Flansche), 10242(/A1/A2) (Temperguss-Gewindefittings), 10253-1 (FormstĂŒcke zum Schweißen), 10241 (Stahlfittings mit Gewinde) oder DIN 3387-1 (lösbare Verbindungen) oder G 5614 B1 (Pressverbinder; nur fĂŒr Gewinde- und Siederohr)

‱ verzinktes mittelschweres und schweres Gewinderohr nach DIN EN 10255
‱ nahtloses und geschweißtes Siederohr nach DIN EN 10216-1 und 10217-1
‱ Stahlrohre fĂŒr Rohrleitungstransportsysteme in der Erdöl- und Erdgasindustrie nach DIN EN ISO 3183cite-ref-6[6]

‱ PrĂ€zisionsstahlrohr (C-Stahl oder Edelstahl) nahtlos kaltgezogen nach DIN EN 10305-1, geschweißt kaltgezogen nach DIN EN 10305-2 und geschweißt maßgewalzt nach DIN EN 10305-3 mit lösbaren Rohrverbindungen / Glattrohrverbindungen nach DIN 3387-1 und lösbare Rohrverbindungen / Bördelnrohrverbindungen nach DIN 3387-2
‱ Rohre aus nichtrostendem Stahl nach DVGW GW 541 (A) mit Pressverbindern nach DVGW 5614 (P)
‱ nahtloses Kupferrohr nach DIN EN 1057, auch innenverzinnt nach DVGW GW 392 (A) mit Form- und VerbindungsstĂŒcken nach DVGW GW 2 (A), Pressverbindern nach DVGW G 5614 (P), lösbare Rohrverbindungen (ausgenommen Schneidringverschraubungen) nach DIN 3387-1 und Flansche nach DIN EN 1092-3
‱ Mehrschichtverbundrohr darf bis zu einem Druck von 100 hPa verwendet werden.

Verlegung der Schlauch- oder Rohrleitungen

Gasleitungen können freiliegend sowie in SchÀchten oder KanÀlen verlegt werden. Bis zu einem Druck von 100 hPa ist auch die Verlegung unter Putz möglich, sofern der Korrosionsschutz gewÀhrleistet ist.cite-ref-7[7]

Bei metallenen Rohren mĂŒssen die tragenden Teile der Rohrhalterungen aus nichtbrennbarem Material bestehen. Bei hartgelöteten Kupferrohren gilt dies auch fĂŒr die verwendeten DĂŒbel. Da Mehrschichtverbundrohr ohnehin nicht bestĂ€ndig gegenĂŒber höheren Temperaturen (HTB) ist, wird der Schutz vor der Bildung explosionsfĂ€higer Gas-Luft-Gemische in diesem Fall durch die Verwendung von Thermischen Absperreinrichtungen (TAE) gewĂ€hrleistet.cite-ref-8[8]

DurchgĂ€ngig ohne Rohrverbindungen verlegte Gasleitungen (z. B. aus Wellrohr oder Mehrschichtverbundrohr) dĂŒrfen in HohlrĂ€umen wie SchĂ€chten, KanĂ€len, abgehĂ€ngten Decken oder TrockenbauwĂ€nden verlaufen. Bei Mehrschichtverbundrohr gilt dies nur, sofern keine Brandabschnitte ĂŒberschritten werden. Die Einbindung von GerĂ€teanschlĂŒssen oder Gassteckdosen ist möglich.cite-ref-trgi2018-5-2-4-3-9-0[9]

Gasleitungen mit Rohrverbindungen dĂŒrfen in HohlrĂ€ume verlegt werden, die entweder durch Be- und EntlĂŒftungsöffnungen mit einem freien Querschnitt von jeweils mindestens 10 cmÂČ belĂŒftet oder mit einem "geeigneten FĂŒllmaterial formbestĂ€ndig und dicht" ausgefĂŒllt werden, so dass es zu keiner Gasansammlung kommen kann. Alternativ kann die Leitung in einem korrosionsbestĂ€ndigen Mantelrohr verlegt werden, dass wenigstens an einem Ende offen ist.cite-ref-trgi2018-5-2-4-3-9-1[9]

Gasleitungen dĂŒrfen nicht in Aufzugs- oder LĂŒftungsschĂ€chten, LĂŒftungsleitungen, MĂŒllabwurfanlagen und Schornsteinen verlaufen oder in Schornsteinwangen eingelassen werden, sofern diese noch als solche verwendet werden oder die Inbetriebnahme jederzeit wieder möglich ist.cite-ref-10[10]

Gasleitungen dĂŒrfen in Rettungswegen von GebĂ€uden bis GebĂ€udeklasse 2 verlegt werden. Ab GebĂ€udeklasse 3 mĂŒssen sie in Rettungswegen aus nichtbrennbaren Baustoffen bestehen. Brennbare Beschichtungen bis 0,5 mm Dicke sind zulĂ€ssig. InstallationskanĂ€le und -schĂ€chte mĂŒssen in diesen Rettungswegen nach DIN 4102-4 durchgĂ€ngig mindestens feuerhemmend (F-30) ausgebildet werden und aus nichtbrennbaren Baustoffen bestehen. In notwendigen TreppenhĂ€usern und daran anschließenden RĂ€umen auf dem Weg ins Freie mĂŒssen InstallationskanĂ€le und -schĂ€chte gegebenenfalls feuerbestĂ€ndig (F-90) ausgebildet werden; notwendige Be- und EntlĂŒftungsöffnungen dĂŒrfen hier nicht angeordnet werden. Leitungen dĂŒrfen alternativ hohlraumfrei unter Putz mit einer Überdeckung von wenigstens 15 mm StĂ€rke auf nichtbrennbarem PutztrĂ€ger oder vergleichbarem Schutz verlegt werden. Unter Putz sind brennbare Rohrbeschichtungen bis 2 mm StĂ€rke zulĂ€ssig. In notwendigen Fluren darf die Leitung auch frei verlegt werden. In SicherheitstreppenrĂ€umen und deren AusgĂ€ngen dĂŒrfen grundsĂ€tzlich keine Gasleitungen verlegt werden.cite-ref-11[11]

Sofern Gasleitungen Bewegungsfugen durchqueren, sind sie in korrosionsbestĂ€ndigen Schutzrohren aus Stahl zu verlegen oder es sind andere Maßnahmen zu treffen, um die Einleitung von Bewegungsspannungen in die Rohrleitung zu verhindern. Bei Anforderungen an den Feuerwiderstand wird der Spalt zum Schutzrohr beidseitig mindestens 40 mm tief mit hochtemperaturbestĂ€ndiger Mineralwolle oder aufschĂ€umendem Material gefĂŒllt. Bei Verbundrohr muss stattdessen ein Brandschott oder ein feuerbestĂ€ndiger Installationskanal verwendet werden.cite-ref-12[12]

Mehrschichtverbundrohr kann in Aussparungen in der Rohdecke oder in Ausgleichsschichten fĂŒr TrittschalldĂ€mmung oder Estrich verlegt werden, jedoch nicht im Estrich selber.cite-ref-13[13] Ab GebĂ€udeklasse 3 darf frei oder verdeckt liegendes Mehrschichtverbundrohr nicht in Rettungswegen (notwendigen TreppenrĂ€umen und Fluren) installiert werden.cite-ref-14[14]

In GebĂ€uden ab GebĂ€udeklasse 3 mĂŒssen Leitungen aus Verbundrohr, die WĂ€nde und Decken mit Anforderungen an die FeuerwiderstandsfĂ€higkeit durchdringen, mit zugelassenen Abschottungen versehen werden oder in einem feuerbestĂ€ndigen Installationskanal bzw. -schacht verlaufen. Bei metallenen Leitungen bis 160 mm Durchmesser genĂŒgt eine durchgĂ€ngige Ummantelung aus hochtemperaturbestĂ€ndiger Mineralwolle, sofern die DurchfĂŒhrung rauchgasdicht verschlossen wird. In allen FĂ€llen sind die Brandschutzbestimmungen in der Bauordnung und die Leitungsanlagen-Richtlinie zu beachten.cite-ref-15[15]

Ungenutzte Leitungsenden oder -auslĂ€sse sollten vermieden werden. Sofern sich Verschraubungen sowie verschraubte Kappen oder Stopfen nicht vermeiden lassen, sind diese beispielsweise mit Gewindedichtklebstoff gegen unbefugtes Öffnen zu sichern.cite-ref-thw-gas-16-0[16]

Begriffe und Definitionen

‱ VIU - Vertragsinstallationsunternehmen
‱ GVU - Gasversorgungsunternehmen, der Begriff wird in Richtlinien auch gleichbedeutend mit Gasnetzbetreiber verwendet
‱ NB - Netzbetreiber, Gasnetzbetreiber oder Verteilnetzbetreiber

‱ Gashausanschluss (Netzanschluss) - stellt die Verbindung der Gasinstallation (Kundenanlage) zu den Versorgungsleitungen des Verteilnetzes (Ortsnetz) her, die Netzanschlußleitung (NAL, teilweise auch Hausanschlußleitung - HAL) reicht dabei vom Abzweig außerhalb des GrundstĂŒcks bis zur Gas-Hauptabsperreinrichtung (HAE) und gehört einschließlich des Gasdruckreglers zu den Betriebsanlagen des Netzbetreibers.cite-ref-thw-gas-16-1[16]
‱ Gasinstallation - umfasst die gesamte Anlage ab der Hauptabsperreinrichtung bis zur AbfĂŒhrung der Abgase ins Freie. Bestandteile sind die Leitungsanlage, die GasgerĂ€te, die Verbrennungsluftversorgung und gegebenenfalls vorhandene Abgasanlagen.
‱ Einzelzuleitung - gibt es nur bei Gasinstallationen mit einem einzigen GasgerĂ€t. Die fĂŒhrt dann von der Hauptabsperreinrichtung (HAE) bis zur GerĂ€teanschlussarmatur.
‱ Verteilungsleitung - gibt es nur bei Leitungsanlagen mit mehreren GaszĂ€hlern. Sie fĂŒhrt von der HAE zu den GaszĂ€hlern.
‱ Verbrauchsleitung - gibt es nur in Leitungsteilen mit mehreren Abzweigleitungen. Sie verbindet die Verteilungsleitung mit den Abzweigleitungen. Gibt es keine Verteilungsleitung, so beginnt sie am HAE. Zu Anfang der Verbrauchsleitung befindet sich ein GaszĂ€hler, in der Regel mit vorgeschaltetem GasströmungswĂ€chter (GS).
‱ Abzweigleitung - fĂŒhrt zur GerĂ€teanschlussarmatur eines einzigen GasgerĂ€ts und zweigt von der Verbrauchsleitung ab. Der Begriff Einzelzuleitung wird oft mit Abzweigleitung gleichgesetzt. Die TRGI 2018 verwendet den Begriff Einzelzuleitung jedoch speziell nur fĂŒr Gasinstallationen mit insgesamt nur einem einzigen GasgerĂ€t (bei welchen zur Auslegung das Diagrammverfahren angewandt werden kann).
‱ Steigleitung - fĂŒhrt senkrecht von Geschoss zu Geschoss.
‱ GerĂ€teanschlussleitung - fĂŒhrt von der GerĂ€teanschlussarmatur zum GerĂ€t. Sie versorgt ausschließlich ein einziges GasgerĂ€t.

‱ Ein fester Anschluss - kann nur mit Werkzeug gelöst werden.
‱ Ein lösbarer Anschluss - besteht aus einer manuell lösbaren Gasschlauchleitung.cite-ref-17[17]

Nennbelastung Q ˙ ˙ N B {\displaystyle {\dot {Q}}_{NB}} nennbelastung
Die Nennbelastung ist dem Typenschild des jeweiligen GasgerĂ€ts zu entnehmen. Bei einem mehrflammigen Gasherd wird die Summe der Nennbelastungen der einzelnen Brennstellen ausnahmsweise um 10 % reduziert, da in der Regel nicht alle Brennstellen gemeinsam genutzt werden. Die Nennbelastung von 4-flammigen Gasherden, Wok-Brennern, Reiskochern, TischgrillgerĂ€ten und WĂ€schetrocknern kann pauschal mit 9 kW angenommen werden. Die Nennbelastung von Gaskaminöfen, GasgrillgerĂ€ten, Terrassenstrahlern und Gaslaternen kann mit 13 kW angenommen werden. Die Annahmen gelten fĂŒr GerĂ€te, die an eine Gassteckdose angeschlossen werden.cite-ref-18[18]
GrĂ¶ĂŸte Nennbelastung Q ˙ ˙ N B , m a x {\displaystyle {\dot {Q}}_{NB,max}} , die grĂ¶ĂŸte der angeschlossenen Nennbelastungen
Die Nennbelastung des GasgerĂ€ts mit der grĂ¶ĂŸten Nennbelastung von allen am betrachteten Bereich angeschlossenen GasgerĂ€ten.
Summenbelastung Q ˙ ˙ S B {\displaystyle {\dot {Q}}_{SB}} , die Summe der angeschlossenen Nennbelastungen
Zur Ermittlung der Summenbelastung wird die jeweilige Nennbelastung aller am betrachteten Bereich angeschlossenen GasgerÀte addiert.
Spitzenbelastung Q ˙ ˙ {\displaystyle {\dot {Q}}} , die abgeminderte Summenbelastung
Die Spitzenbelastung ist die grĂ¶ĂŸte im gewöhnlichen Betrieb anzunehmende Belastung der Gasinstallation an einem bestimmten Punkt.
Zur Ermittlung der Spitzenbelastung wird die grĂ¶ĂŸte Nennbelastung vollstĂ€ndig berĂŒcksichtigt, wĂ€hrend die Nennbelastung aller anderen GasgerĂ€te um die HĂ€lfte abgemindert wird. Die so reduzierten Werte und die grĂ¶ĂŸte Nennbelastung werden aufaddiert.
Die Spitzenbelastung hat den gleichen Betrag wie die Summenbelastung, wenn nur ein einziges GerÀt betrieben wird.
Wenn bestimmte GerĂ€te ĂŒber lĂ€ngere ZeitrĂ€ume parallel betrieben werden mĂŒssen, etwa um einen Spitzenbedarf zu decken, dann wird die Nennbelastung dieser GerĂ€te nicht halbiert.
Ansonsten wird davon ausgegangen, dass gewöhnlich nicht alle angeschlossenen GerÀte gleichzeitig mit maximaler Belastung arbeiten, so dass die Summe der Nennbelastungen zur Auslegung der Leitungsanlage abgemindert werden kann.cite-ref-19[19]cite-ref-20[20]

Armaturen

AbkĂŒrzungen und Kennwerte

‱ GS - GasströmungswĂ€chter, der Druckverlust der Nennweiten GS 2,5, GS 4, GS 6, GS 10 und GS 16 wird in der Tabelle L.1 in der TRGI aufgefĂŒhrt
‱ G - GaszĂ€hler oder ZG - ZĂ€hlergruppe, in WohngebĂ€uden meist BalgengaszĂ€hler, deren Druckverluste in der Tabelle L.2 der TRGI in den Nennweiten G2,5, G4, G6, G10, G25, G40 und G65 angegeben sind
‱ GA - GerĂ€teanschlußarmatur in Eckform (E) oder Durchgangsform (D), der Druckverlust der Nennweiten DN12, DN15, DN20, DN25, DN32, DN40 und DN50 wird in der Tabelle L.3 in der TRGI aufgefĂŒhrt

‱ GSD - Gassteckdose, eine GerĂ€teanschlußarmatur, die im Haushalt gewöhnlich in der Nennweite DN12 verwendet wird

‱ AE - Absperreinrichtung in Eckform (E) oder Durchgangsform (D), der Druckverlust der Nennweiten DN15, DN20, DN25, DN32, DN40 und DN50 wird in der Tabelle L.4 in der TRGI aufgefĂŒhrt

‱ TAE - Thermische Absperreinrichtung, heute in den meisten GaszĂ€hler- und GerĂ€teanschlußarmaturen enthalten; der Druckverlust separater TAEs entspricht den Werten fĂŒr Absperreinrichtungen in Durchgangsform, die fĂŒr die Nennweiten DN15, DN20, DN25, DN32, DN40 und DN50 in der Tabelle L.3 Durchgangsform (D) in der TRGI aufgefĂŒhrt werden
‱ HAE - Hauptabsperreinrichtung, Teil des Hausanschlusses, gehört dem Netzbetreiber

‱ GR (oder GDR) - Gasdruckregler, mit oder ohne Gasmangelsicherung (GMS), wird in der Regel vom Netzbetreiber bei Inbetriebsetzung der Gasinstallation anstelle des PassstĂŒcks eingebaut

Hauptabsperreinrichtung (HAE)

Die Hauptabsperreinrichtung (HAE) ist der Endpunkt der Netzanschlussleitung des Gasnetzbetreibers. Sie muss leicht zugĂ€nglich sein. Eine verschlossene TĂŒr steht der leichten ZugĂ€nglichkeit nicht entgegen, da die Feuerwehr stets AusrĂŒstung zum schnellen Öffnen von TĂŒren mit sich fĂŒhrt. Den Hausbewohnern soll der SchlĂŒssel zugĂ€nglich sein.cite-ref-21[21]

Die Position der Hauptabsperreinrichtung ist im GebĂ€ude zu kennzeichnen, wenn dies aufgrund von GrĂ¶ĂŸe oder Nutzung des GebĂ€udes zum Auffinden erforderlich ist. Sofern die Versorgung aus einem anderen GebĂ€ude geschieht oder weitere GebĂ€ude versorgt werden, ist auf einem Schild nahe der Absperreinrichtung darauf hinzuweisen.cite-ref-22[22]

Abfolge der Armaturen

Gasfilter sollen nur vor dem Gas-Druckregler oder nach den GerÀteanschlussverschraubungen installiert werden (wohl um die Druckverluste berechenbar zu machen und die Bemessung der Anlage zu vereinfachen).cite-ref-7-3-5-23-0[23]

GasströmungswÀchter werden typischerweise vor jedem GaszÀhler oder (nach entsprechender Auslegung und Berechnung) stattdessen hinter dem HAE, oder an beiden Positionen installiert.

Thermisch auslösende Absperreinrichtungen werden in der Regel vor jeder GaszÀhler- und GasgerÀte-Anschlussarmatur vorgesehen oder sind in diesen integriert.

GaszÀhler

GaszĂ€hler mĂŒssen leicht zugĂ€nglich an einem trockenen Ort installiert werden, der gemĂ€ĂŸ der Niederdruckanschlussverordnung (NDAV) zusammen mit der Art des ZĂ€hlerplatzes vom Netzbetreiber (NB) bestimmt wird. Ab GebĂ€udeklasse 3 dĂŒrfen GaszĂ€hler nicht in notwendigen TreppenrĂ€umen oder deren AusgĂ€ngen ins Freie montiert werden. In Fluren, die als Rettungsweg dienen, dĂŒrfen GaszĂ€hler kein Hindernis darstellen. Der Aufstellraum muss mindestens ĂŒber eine obere und untere Öffnung mit jeweils 5 cmÂČ freiem Querschnitt belĂŒftet werden. Vor dem GaszĂ€hler ist eine Absperreinrichtung vorzusehen. Anschlussstutzen von ausgebauten GaszĂ€hlern sind allseitig zu verschließen.cite-ref-24[24]

In der Regel wird vor jedem GaszĂ€hler ein nach der Belastung des Leitungsabschnitts ausgewĂ€hlter GasströmungswĂ€chter (GS) montiert. Dieser kann entfallen, wenn ein Nachweis entsprechend "direkten Abgleichs GS" nach der TRGI 2018 gefĂŒhrt wird,cite-ref-25[25] der ergibt, dass der beim HAE montierte GS auch bei einer Rohrleckage im Leitungsstrang hinter dem ZĂ€hler auslöst.

Bemessung der Leitungsanlage nach der TRGI 2018

Die TRGI enthĂ€lt Tabellen und Diagramme zur einfachen Bemessung von Gasleitungen aus Stahl- oder Kupferrohr. FĂŒr Verbundrohr und spezielle Armaturen sind die Tabellen und Diagramme der Hersteller zu verwenden. Es wird von einem Druck am Hausanschluss bzw. hinter dem Druckregler in Höhe von 23 Hektopascal (hPA) bzw. Millibar ausgegangen. An jedem GasgerĂ€t sollen mindestens 20 Millibar zur VerfĂŒgung stehen. Die Differenz in Höhe von 3 Millibar entspricht mit 300 Pa dem Druckverlust innerhalb des Gas-Verteilnetzes im GebĂ€ude, der bei der Auslegung der Leitungsanlage nicht ĂŒberschritten werden darf.cite-ref-7-1-26-0[26] (Teilweise wird empfohlen, dass davon nicht mehr als 160 Pa auf die Rohrleitungen entfallen.) Moderne Gas-Brennwertkessel können oft mit einem Anschlussdruck (Fließdruck) von 17,4 bis 25 Millibar betrieben werden.cite-ref-27[27]

Neben LeitungslĂ€nge und Durchmesser werden die Druckverluste von Bögen, abzweigenden T-StĂŒcken ("Stromtrennung") und Armaturen berĂŒcksichtigt. Bei metallenen Leitungen werden die Druckverluste von gebogenen RohrstĂŒcken, Verbindungsmuffen, Reduzierungen, Etagenbögen sowie von T-StĂŒcken im Durchgang vernachlĂ€ssigt. Bei Kunststoffleitungen mĂŒssen die Angaben des Herstellers zum Druckverlust von Verbindungsmuffen und T-StĂŒcken auch in Durchgangsrichtung berĂŒcksichtigt werden.cite-ref-28[28]

Das Diagrammverfahren nach der TRGI 2018 kann nur bei Leitungsanlagen angewandt werden, die neben dem ZĂ€hler lediglich ein einziges GasgerĂ€t enthalten. Leitungsanlagen mit mehr als einem GerĂ€t sind nach dem Tabellenverfahren zu bemessen. Kompliziertere Anlagen sowie SonderfĂ€lle (z. B. Anlagen mit UnterzĂ€hlern) können bei Verwendung eines Softwareprogramms nach DVGW-Arbeitsblatt G 617 „Berechnungsgrundlage zur Dimensionierung der Leitungsanlage von Gasinstallationen“ zur Berechnung oft gĂŒnstiger ausgelegt werden. Weitere Angaben zum Bemessungsverfahren finden sich in dem DVWG Arbeitsblatt G 616 „Ermittlung von Zeta-Werten fĂŒr Formteile und VerbindungsstĂŒcke in Rohrleitungen der Gas-Inneninstallation“.

Diagrammverfahren

Das '‘Diagrammverfahren’’ ist lediglich zur Bemessung der maximalen LĂ€nge von Einzelzuleitungen geeignet, die zudem durchgĂ€ngig aus einem Rohrwerkstoff bestehen. Hierbei wird ein maximaler Druckverlust von 300 Pa ebenso vorgegeben, wie die Nennweite von GasströmungswĂ€chter, GaszĂ€hler und GerĂ€teanschlussarmatur. Der GaszĂ€hler wird mit höchstens 80 % seines vorgesehenen höchsten Durchflusses belastet. Die Diagramme sehen die Verwendung von Kupfer-, Edelstahl-, mittelschwerem Gewinde- oder Wellrohr und eine Höchstbelastung von 110 kW vor.cite-ref-7-1-26-1[26] In der TRGI von 2008 war u. a. ein "beispielhaftes Bemessungs-Diagramm" fĂŒr PE-X-Rohr enthalten. Diese Diagramme werden ansonsten vom Hersteller des Rohrsystems zur VerfĂŒgung gestellt.cite-ref-29[29]

Beim Diagrammverfahren wird davon ausgegangen, dass vom Hausanschluss insgesamt nur ein einziges GasgerĂ€t versorgt wird, hĂ€ufig ein Gas-Heizkessel. Zu ermitteln ist zunĂ€chst die LĂ€nge der Rohrleitung zwischen der Hauptabsperreinrichtung (HEA) und dem GasgerĂ€t, sowie die Anzahl der 90°-Winkel im Leitungsverlauf. FĂŒr jeden 90°-Winkel in Rohrleitungen bis Nennweite DN 28 wird auf die tatsĂ€chliche LeitungslĂ€nge 30 cm aufgeschlagen; bei DN 32 werden 50 cm und bei DN 40 werden 70 cm aufgerechnet. (Zu 45°-Winkeln wird keine Aussage getroffen. Gelegentlich wird vorgeschlagen, fĂŒr 45°-Winkel den halben Wert aufzuschlagen.) Sollte nach dem GaszĂ€hler eine zusĂ€tzliche Absperreinrichtung in Eckform vorgesehen werden, so sind hierfĂŒr 3 m auf die LeitungslĂ€nge aufzuschlagen. Alle weiteren Winkel und Bögen am GaszĂ€hler sowie innerhalb des GasgerĂ€ts wurden pauschal bei der Aufstellung der Diagramme berĂŒcksichtigt.) Mit der auf diese Weise aufsummierten LeitungslĂ€nge (der "BerechnungslĂ€nge") in Metern und der Nennbelastung des GasgerĂ€ts kann anhand der Diagramme die maximale LeitungslĂ€nge abhĂ€ngig vom Nenndurchmesser der Rohrleitung ermittelt werden. Je nach Nenndurchmesser des GaszĂ€hler und des GasströmungswĂ€chters, sowie abhĂ€ngig von Art und Nenndurchmesser der Absperreinrichtung am GasgerĂ€t (entweder Eckform (E), Durchgangsform (D)) oder alternativ bei Verwendung einer Sicherheits-Gassteckdose (GSD) ist jeweils eine andere Kurve auf dem Diagramm zu wĂ€hlen.cite-ref-7-4-30-0[30] Bei Verwendung von GasströmungswĂ€chtern des Typs M (GS M) ist die Begrenzung der LeitungslĂ€nge durch kurze waagerechten Linien auf dem Diagramm zu beachten. Oberhalb dieser Linien wĂ€re ein StrömungswĂ€chter des Typs K zu verwenden.cite-ref-31[31] Der Druckgewinn in ansteigenden Leitungen wird beim Diagrammverfahren nicht berĂŒcksichtigt.

Tabellenverfahren

Rohrsysteme mit Abzweigungen, mit mehr als einem Anschluss, mit reduzierten Rohrdurchmessern im Leitungsverlauf oder aus verschiedenen Rohrwerkstoffen sind nach dem '‘Tabellenverfahren’’ zu bemessen. Hierbei kann in Abstimmung mit dem Netzbetreiber auch ein anderer Gesamt-Druckverlust als 300 Pa vorgesehen werden.cite-ref-7-1-26-2[26]

Der Leitungsverlauf soll zunÀchst isometrisch aufgezeichnet werden, um die Anzahl der Bögen und die LeitungslÀngen zu ermitteln und die jeweiligen Nennbelastungen sowie Druckverluste und -gewinne entlang des Leitungsverlaufs antragen zu können. In der TRGI sind die dabei zu verwendenden Symbole und Kurzzeichen enthalten.cite-ref-32[32]cite-ref-33[33]

Die TRGI enthĂ€lt Tabellen zur Auswahl der Nennweite und Ermittlung des Druckverlusts von dĂŒnnwandigen Rohren aus Kupfer und Edelstahl sowie (Edelstahl-)Wellrohr, Gewinderohr der mittleren und schweren Reihe und PE-Rohr SDR 11 sowie von Fittingen und FormstĂŒcken als Bogen und T-StĂŒck, GasströmungswĂ€chtern, GerĂ€teanschlussarmaturen, sonstigen Absperreinrichtungen, TAE und GaszĂ€hlern.

Bis zu drei zur Montage des GaszÀhlers nötige 90°-Bögen sowie dessen eingangsseitige Absperrarmatur sind pauschal in den Druckverlust-Tabellen enthalten.cite-ref-34[34]

Andere Rohrwerkstoffe, Formteile und Bauteile wie Filter und Magnetventile sind nach den Angaben der Hersteller auszulegen, die entweder FormteilzuschlĂ€ge oder Druckverluste nach DVGW-Arbeitsblatt G 617 angeben mĂŒssen.

Zur Vereinfachung der Auslegung von komplexen Rohrsystemen werden verschiedene kostenlose und kostenpflichtige Berechnungsprogramme angeboten.cite-ref-35[35]

Allgemeine Empfehlungen zur Auslegung der Anlage

Gasherde können ĂŒberschlĂ€gig mit einer Nennbelastung von 9 kW und Gaskaminöfen, Gasgrills, Terrassenstrahler und Gaslaternen mit 13 kW angenommen werden.cite-ref-36[36] Gas-Durchlaufwasserheizer werden oft mit 23 kW angenommen.

Die Nennweite der Hausanschlussleitung bis zum Gas-DruckregelgerÀt kann bei einer Belastung bis 200 kW mit DN 25 und bis 500 kW mit DN 32 vorgesehen werden.cite-ref-7-3-5-23-1[23]

Ab dem Hausanschluss sollte der Leitungsdurchmesser in Fließrichtung nicht grĂ¶ĂŸer werden.

GerĂ€teanschlussarmaturen sollen generell die gleiche oder die nĂ€chstkleinere Nennweite der Zuleitung haben. In letzterem Fall ist bei Überschreitung des Gesamtdruckverlusts von 300 Pa zunĂ€chst eine grĂ¶ĂŸere Anschlussarmatur zu wĂ€hlen. Zu beachten sind bei der Auswahl auch die Mindestnennweite nach Tabelle L.0 und der Druckverlust nach Tabelle L.3.

Wenn sich bei der Auslegung herausstellt, dass der Gesamt-Druckverlust 300 Pa ĂŒberschreitet, sollte das RohrstĂŒck mit dem grĂ¶ĂŸten RohrdruckgefĂ€lle R zuerst vergrĂ¶ĂŸert werden.

Zur Erstauswahl wird ein Rohrdurchmesser gewÀhlt, der in AbhÀngigkeit von der Spitzenbelastung Q ein RohrdruckgefÀlle von weniger als 10 Pa/m ergibt.cite-ref-7-3-5-23-2[23]

Da Erdgas leichter ist als Luft, ergibt sich bei Höhenunterschieden im Leitungssystem ein Druckgewinn.

Sofern Steigleitungen so ausgewĂ€hlt werden, dass das RohrdruckgefĂ€lle R unterhalb von 5 Pa pro Meter bleibt, kann die LeitungslĂ€nge unberĂŒcksichtigt bleiben, da der Druckverlust im Rohr durch den Druckgewinn aufgrund der Höhendifferenz ausgeglichen wird. An allen AnschlĂŒssen der Steigleitung liegt dann der (ungefĂ€hr) gleiche Eingangsdruck vor und LeitungslĂ€ngen und Druckverluste mĂŒssen nicht gesondert berechnet werden. Der Druckverlust der Verteilungsleitungen bis zu den Steigleitungen ist hingegen zu ermitteln und darf 70 Pa nicht ĂŒberschreiten.cite-ref-7-3-5-23-3[23]

Bestandsschutz

Die Anpassung einer Gasanlage an die aktuellen Richtlinien ist bei "wesentlichen Änderungen" der Anlage erforderlich. Dazu gehören weder Wartungsarbeiten noch PrĂŒfungen, Wechsel des GaszĂ€hlers oder Austausch eines GasgerĂ€ts. Wenn das neue GasgerĂ€t jedoch an einem anderen Ort installiert wird und eine Änderung der LeitungsfĂŒhrung nötig wird, erlischt der Bestandsschutz und der Einbau von Gas-StrömungswĂ€chtern und thermischen Absperreinrichtungen kann erforderlich werden.cite-ref-37[37]

Richtlinien

Bei der Gasinstallation sind gegebenenfalls zu beachten:

‱ Feuerungsverordnung (FeuVO)
‱ UnfallverhĂŒtungsvorschriften der Berufsgenossenschaft
‱ Arbeits-, Merk- und HinweisblĂ€tter der Deutschen Vereinigung des Gas- und Wasserfaches e. V.:
‱ Bei Gasinstallation in GebĂ€uden: Arbeitsblatt G 600 (A), Technische Regeln fĂŒr Gas-Installationen (TRGI) des DVGW in seiner aktuellen Ausgabe vom September 2018.
‱ DVGW Hinweis G 618 "Messverfahren zur Bestimmung des Volumenstroms fĂŒr Bauteile in der Gasinstallation"
‱ DVGW Arbeitsblatt G 624 "NachtrĂ€gliches Abdichten der Gasleitungen von Gasinstallationen" - (Teile wurden in die TRGI 2018 integriert)
‱ DVGW Arbeitsblatt G 670 "Aufstellung von GasfeuerstĂ€tten in RĂ€umen und Wohnungen oder Ă€hnliche Nutzungseinheiten mit mechanischen EntlĂŒftungseinrichtungen" - (Teile wurden in die TRGI 2018 integriert)
‱ Muster-Richtlinie ĂŒber brandschutztechnische Anforderungen an Leitungsanlagen (MLAR)cite-ref-38[38] - enthĂ€lt u. a. Bild-Beispiele zur Herstellung Brandschutz-Abschottungen fĂŒr Gasleitungen. Die erste Fassung von 1988 wurde noch als "MRbAaLeit" abgekĂŒrzt.cite-ref-39[39]

Literatur

‱ Andreas Braun, Stefan Gralapp, JĂŒrgen Klement, Holger Schröder, Kai-Uwe Schuhmann: Praxis der Gasinstallation. Der Kommentar zur Technischen Regel fĂŒr Gasinstallationen DVGW-TRGI 2018, DVGW-Fachbuchreihe Praxis, 2018, ISBN 978-3-8955-4218-3.
‱ Heinz LĂŒdke: Gasversorgung von A bis Z. Deutscher Verlag fĂŒr Grundstoffindustrie, 1963.
‱ Begriffe, Daten, Technische Regeln Gasinstallation: Tipps fĂŒr die Praxis, aktualisierte Ausgabe 2010. Herausgeber: ASUE Arbeitsgemeinschaft fĂŒr sparsamen und umweltfreundlichen Energieverbrauch e. V., www.asue.de und DVGW Deutsche Vereinigung des Gas- und Wasserfaches e. V. - Technisch-wissenschaftlicher Verein

Weblinks

‱ Fachbeitrag im Magazin "energie | wasser-praxis" zur EinfĂŒhrung der "Technische Regel fĂŒr Gasinstallationen – DVGW-TRGI 2018", September 2018
‱ Gasinstallation in GebĂ€uden (abgerufen am 30. Januar 2020)
‱ Technische Hinweise Gasinstallation (abgerufen am 30. Januar 2020)

Belege

cite-note-11. ↑ Arbeitsblatt G 600 (A), Technische Regel fĂŒr Gas-Installationen (TRGI) des DVGW, Abschnitt 1.1, September 2018
cite-note-troisdorf-22. ↑ Technische Anschlussbedingungen Erdgas fĂŒr das Netzgebiet Troisdorf, Technische Anschlussbedingungen (TAB) Erdgas, Stand 01/2014 Seite 12, Stadtwerke Troisdorf GmbH
cite-note-redinet-33. ↑ Technische Mindestanforderungen zum Netzanschluss und dessen Nutzung im Erdgasnetz der Redinet Burgenland GmbH (TMA-G). Abgerufen im Oktober 2020
cite-note-44. ↑ Arbeitsblatt G 600 (A), Technische Regel fĂŒr Gas-Installationen (TRGI) des DVGW, Tabelle 5-2, September 2018
cite-note-55. ↑ in einigen Quellen wird nahtlos gezogenes Gewinderohr verlangt
cite-note-66. ↑ DIN EN ISO 3183 – Erdöl- und Erdgasindustrie – Stahlrohre fĂŒr Rohrleitungstransportsysteme – (ISO 3183:2012); Deutsche Fassung EN ISO 3183:2012. Ersatz fĂŒr DIN EN 10208-1:2009-07 und DIN EN 10208-2:2009-07, siehe DIN EN ISO 3183, MĂ€rz 2013
cite-note-77. ↑ Arbeitsblatt G 600 (A), Technische Regel fĂŒr Gas-Installationen (TRGI) des DVGW, Abschnitte 5.3.4.1 und 5.3.5.6, September 2018
cite-note-88. ↑ Arbeitsblatt G 600 (A), Technische Regel fĂŒr Gas-Installationen (TRGI) des DVGW, Abschnitte 5.3.4.2 sowie 5.3.5.1f, September 2018
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cite-note-1515. ↑ Arbeitsblatt G 600 (A), Technische Regel fĂŒr Gas-Installationen (TRGI) des DVGW, Abschnitte 5.3.4.6 und 5.3.5.12, September 2018
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cite-note-3535. ↑ Kostenpflichtige Software: (1) Multifuchs mf.Gas, (2) embĂ© RohrDimGS, (3) Viega Viptool Engineering und Viptool Master, (4) Ibap Soft Ibap Rohr Installationstechnik, (5) SSS2000 Gasinstallation DVGW - TRGI 2008. Kostenlose Software: (1) Mertik Maxitrol Auslegungssoftware fĂŒr GasströmungswĂ€chter und -leitungen nach TRGI 2008, (2) Boagaz Sizing Tool fĂŒr flexible Edelstahl-Wellrohre
cite-note-3636. ↑ Arbeitsblatt G 600 (A), Technische Regel fĂŒr Gas-Installationen (TRGI) des DVGW, Abschnitt 7.2.1, September 2018
cite-note-3737. ↑ Dipl.-Ing. Jörg SchĂŒtz: GasströmungswĂ€chter - ein Jahr Praxiserfahrungen, Bestandsschutz - Praxisprobleme und Abhilfen - Änderung der Einbaurichtlinien, IKZ-HAUSTECHNIK, Ausgabe 01/02/2005, Seite 28 ff. In: IKZ.de
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cite-note-3939. ↑ Muster Richtlinien ĂŒber brandschutztechnische Anforderungen an Leitungsanlagen (MRbAaLei), (PDF-Dokument) Fassung September 1988, Punkt 2.4 "Rohrleitungsanlagen fĂŒr brennbare FlĂŒssigkeiten und brennbare oder brandfördernde Gase". In: Bauministerkonferenz.de